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Frühere Kantoren an der Pauluskirche

 

Beate Rux-Voss

Beate Rux-Voss (1996-2014)

Beate Rux-Voss war seit 1996 Kantorin der Evangelischen Pauluskirchengemeinde in Bad Kreuznach und trat damit die eigentliche Nachfolge von Dieter Wellmann an.

Schon als Fünfjährige begann Beate Rux-Voss mit dem Musikunterricht im Fach Klavier und Violine. Sie studierte Kirchenmusik in Lübeck und Esslingen u. a. bei Martin Haselböck, Matthias Janz, Johanna Irmscher und Gerhard Hess. Sie legte ihre Konzertreifeprüfung bei Daniel Roth in Saarbrücken mit Auszeichnung ab und errang den 4. Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Lahti, Finnland sowie den 1. Platz beim Internationalen Georg-Böhm-Preis in Lüneburg. Weiter studierte sie historische Tasteninstrumente an der Musikhochschule Stuttgart bei Jon Laukvik und schloss den Studiengang mit Diplom ab. Während des Studiums war sie als Korrepetitorin unter anderem bei Frieder Bernius und Wolfgang Gönnenwein tätig. Zahlreiche Meisterkurse, unter anderem bei Eric Ericson, Georg Grün, Guy Bovet rundeten ihre musikalische Ausbildung ab.

Von 1993 bis 1996 war sie Organistin an der Garnisons- und Friedenskirche in Ludwigsburg. Sie konzertierte in Deutschland, Österreich, Dänemark und Frankreich. Seit mehr als zehn Jahren begleitet sie die Stadtkantorei und den Kammerchor von Göttingen bei Konzerten unter der Leitung von Bernd Eberhard. Neben ihrer Organistentätigkeit ist sie auch als Klavierbegleiterin und Cembalistin aktiv. Neben traditioneller klassischer Musik liegt ihr Interesse ebenso auf Neuer Musik. So konzertiert sie seit 1990 regelmäßig mit dem Hamburger Marimbaspieler Nils Grammerstorf. Dabei werden regelmäßig Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten präsentiert.

In Bad Kreuznach pflegte Beate Rux-Voss eine gute Zusammenarbeit auf ökumenischer Ebene mit ihrem katholischen Kollegen Klaus Evers, mit lokalen Schulen und Künstlern. Ihr besonderes Augenmerk legte sie auf Musikvermittlung. So hatte sie folgende Kinderkonzerte zum Teil selbst konzipiert und aufgeführt: Mozarts Zauberflöte, Bachs Weihnachtsoratorium, Haydns Schöpfung, Bachs Sängerwettstreit und Händels Israel in Ägypten.

Neben ihrer Arbeit mit der Kantorei an der Pauluskirche leitete sie die von ihr gegründete Amadeus-Singschule und das Vokalensemble, welche beide das musikalische Leben der Stadt Bad Kreuznach bereichern.

Im Jahr 2000 wurde Beate Rux-Voss der Kulturpreis der Stadt Bad Kreuznach verliehen.
 

Thorsten Mäder 2003-2004

 

Thorsten Mäder (2003-2004)

Mäder studierte in Frankfurt am Main Orgel und Klavier. Es folgten ein Studium der Kirchenmusik in München und Halle, welches er mit den Examina B und A abschloss, sowie ein Kapellmeisterstudium in Frankfurt am Main. In seinem Jahr als Kantor an der Pauluskirche vertrat er Beate Rux-Voss während ihres Mutterschaftsurlaubs. Mäder lebt in Windesheim, wo er auch das Orgel Art Museum künstlerisch betreut.


 

Dieter Wellmann

 

Dieter Wellmann (1960-1996)

... studierte an der Kirchenmusikschule in Halle (Saale), wo er 1957 das A-Examen absolvierte. Wesentliche Lehrer waren Gerhard Bremsteller (Orgel), Heinz Wunderlich (Liturgisches Orgelspiel), Eberhard Wenzel (Chorleitung und Tonsatz). Weitere Orgelstudien führten ihn zu Marie-Claire Alain, Louis Toebosch und Helmuth Rilling (Sommerakademie Haarlem / Bach-Akademie Stuttgart). Er war zunächst als nebenamtlicher Kirchenmusiker in Landsberg-Gollma und vertretungsweise in der Studentengemeinde Halle tätig. Von 1958 bis 1960 war er Kantor in Siegen-Weidenau. Von 1960 bis 1996 wirkte er als Kirchenmusiker an der Pauluskirche in Bad Kreuznach, seit 1963 auch als Kreiskantor an Nahe und Glan. 1978 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. Zum Kreis seiner Schüler gehörten Helmut Freitag, Helmut Langenbruch, Gerd-Peter Münden und Udo Schneberger, Hendrik Ritter, Silke Hamburger, Oliver Vogt, Gerd Weimar u. a.. Sein kompositorisches Schaffen war vorwiegend durch die eigene Praxis inspiriert.
Mit Kursen für den kirchenmusikalischen Nachwuchs, mit der Leitung von Kinder- und Senioren-Singwochen und im Prüfungskollegium der Kirchenmusikschule Düsseldorf arbeitete er auch auf der Ebene der Ev. Kirche im Rheinland mit.
Wellmann ist mit der Kirchenmusikerin und Blockflötistin Eva-Marie Wellmann verheiratet, für deren Blockflötenensemble Fluturas sowie für deren Orff-Instrumentalkreis und gemeinsame Kinderchorpraxis er einige Werke komponierte. Als Ruheständler lebt er in Stromberg.
 

Wilfried Bergmann 1956-1959

 

Wilfried Bergmann (1956-1959)

"Mit der Chorarbeit wird bald begonnen werden", kündigte am 31. Oktober 1956 der Oeffentliche Anzeiger an und berichtete der Bad Kreuznacher Leserschaft, dass das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde der Evangelischen Kirchengemeinde einen jungen Kantor mit A-Examen von der Staatlichen Hochschule für Musik in Frankfurt mit der Aufgabe betraut hatte, Neuaufbau und Leitung des kirchenmusikalischen Lebens an der Pauluskirche zu übernehmen.
Wilfried Bergmann, der Kurt Thomas und Helmut Walca als seine wichtigsten Lehrer nennt, setzte entschieden auf die Jugend und ihre Begeisterungsfähigkeit. Persönlich warb er in den Kreuznacher Schulen für anspruchsvolles musikalisches Mittun in der Kantorei. Jährlich zwei bis drei mehrtägige auswärtige Singefreizeiten ließen die Kantorei rasch zusammenwachsen.
Durch die häufige Präsenz der Kantorei an der Pauluskirche - auch außerhalb der Gottesdienste - bei Abendmusiken und Konzerten in Krankenhäusern und in anderen Gemeinden zwischen Ingelheim und Alzey, sowie von St. Goar bis Kirchheimbolanden, machten die Kantorei in der weiteren Umgebung von Bad Kreuznach bekannt, sodass bereits im dritten Jahr von Wilfried Bergmanns wirken eine starke Beachtung und Unterstützung in der Kreuznacher Öffentlichekeit und Geschäftswelt entstanden war. Nach Auseinandersetzungen mit dem Presbyterium - es gab Stimmen, die Bergmanns Pläne für überdimensioniert hielten - verließ Wilfried Bergmann die Kantorei an der Pauluskirche und er wechselte zum Jahreswechsel 1959/1960 nach Aurich.
 
 
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