Frühere Kantoren an der Pauluskirche

Beate Rux-Voss (1996-2014)

Beate Rux-Voss war seit 1996 Kantorin der Evangelischen Pauluskirchengemeinde in Bad Kreuznach.

In Bad Kreuznach pflegte Beate Rux-Voss eine gute Zusammenarbeit auf ökumenischer Ebene und mit lokalen Schulen und Künstlern. Ihr besonderes Augenmerk legte sie auf Musikvermittlung. So hatte sie folgende Kinderkonzerte zum Teil selbst konzipiert und aufgeführt: Mozarts Zauberflöte, Bachs Weihnachtsoratorium, Haydns Schöpfung, Bachs Sängerwettstreit und Händels Israel in Ägypten.

Neben ihrer Arbeit mit der Kantorei an der Pauluskirche leitete sie die von ihr gegründete Amadeus-Singschule und das Vokalensemble, welche beide das musikalische Leben der Stadt Bad Kreuznach bereichern.

 

Thorsten Mäder (2003-2004)

Mäder studierte in Frankfurt am Main Orgel und Klavier. Es folgten ein Studium der Kirchenmusik in München und Halle, welches er mit den Examina B und A abschloss, sowie ein Kapellmeisterstudium in Frankfurt am Main. In seinem Jahr als Kantor an der Pauluskirche vertrat er Beate Rux-Voss während ihres Mutterschaftsurlaubs. Mäder lebt in Windesheim, wo er auch das Orgel Art Museum künstlerisch betreut.

 

Dieter Wellmann (1960-1996)

... studierte an der Kirchenmusikschule in Halle (Saale), wo er 1957 das A-Examen absolvierte. Von 1958 bis 1960 war er Kantor in Siegen-Weidenau. Von 1960 bis 1996 wirkte er als Kirchenmusiker an der Pauluskirche in Bad Kreuznach, seit 1963 auch als Kreiskantor an Nahe und Glan. 1978 erfolgte die Ernennung zum Kirchenmusikdirektor. Zum Kreis seiner Schüler gehörten Helmut Freitag, Helmut Langenbruch, Gerd-Peter Münden und Udo Schneberger, Hendrik Ritter, Silke Hamburger, Oliver Vogt, Gerd Weimar u. a..

 

Wilfried Bergmann (1956-1959)

"Mit der Chorarbeit wird bald begonnen werden", kündigte am 31. Oktober 1956 der Oeffentliche Anzeiger an und berichtete der Bad Kreuznacher Leserschaft, dass das Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde einen jungen Kantor mit A-Examen mit der Aufgabe betraut hatte, Neuaufbau und Leitung des kirchenmusikalischen Lebens an der Pauluskirche zu übernehmen.
Wilfried Bergmann warb in den Kreuznacher Schulen für anspruchsvolles musikalisches Mittun in der Kantorei. Jährlich zwei bis drei auswärtige Singefreizeiten ließen die Kantorei rasch zusammenwachsen.
Durch die häufige Präsenz der Kantorei bei Abendmusiken und Konzerten zwischen Ingelheim und Alzey, sowie von St. Goar bis Kirchheimbolanden, machten die Kantorei in der weiteren Umgebung von Bad Kreuznach bekannt.